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Mandantenzeitschrift 2/2011

Mandantenzeitschrift 2/2011

20 Jahre Roth|partner in Dresden

Tempus fugit – amor manet: Die Zeit vergeht – die Liebe bleibt. Das kann so gesagt werden, wenn ich zurücksehe auf meine Dresdner Zeit. Oktober 1990 – ich erhielt den Auftrag, nach Dresden zu fahren und einen Partnerbetrieb eines großen Opel-Autohauses zu besuchen und mit dem Inhaber die Vermarktung von Verkehrsunfällen zu erörtern. Der Inhaber aber wollte weder einen Anwalt an seiner Seite wissen noch Verkehrsunfälle vermarkten. Mein zaghafter Hinweis, dass vielleicht die Außenstände dadurch verringert werden würden, begegnete Unverständnis: Meine Wartburgkunden zahlen im Voraus, wenn ich das will. Das ist Geschichte. August 1991 – ich brauchte unbedingt ein Büro, da es unbequem war in einem kleinen Hotelzimmer zu arbeiten. Chamissostraße 2. Ein Anwaltsraum, das ursprüngliche Wohnzimmer, ein Mitarbeiterraum – das ehemalige Schlafzimmer. Ein Wartezimmer – die alte Küche. Die Toilette befand sich im Treppenhaus. Aber – wir hatten das absolut neueste Anwaltsprogramm und eine neue EDV-Anlage, die beim NJW-Computerreport Testsieger geworden war. Das war am 1.8.91, die Basis für eine Erfolgsgeschichte. Ein Anwalt, eine Sekretärin, ein Lehrling und ein Referendar, das war die erste Mannschaft. Mai 1993 – Man hatte das In-Schichten-Arbeiten satt. Wir zogen um in die Rudolf-Renner-Straße 1 und hatten dort ein ganzes Haus mit Hinterhaus zur Verfügung. Inzwischen arbeiteten schon vier Anwälte zusammen, jeder im Verkehrsrecht eingesetzt, die Zuordnung der Mandanten erfolgte nach Mandantennamen, ich selbst hatte A – F. Mit der räumlichen Zuordnung begann sich die Abteilungsstruktur herauszubilden. Es wurden viele Anwälte getestet. Manche überstanden die Probezeit nicht, einzelne schafften es bis zu zwei Jahre. Da der Mandant im Mittelpunkt der neuen Kanzlei stand, ging es von Anfang an um Leistung. Damit waren viele überfordert. April 2003 – Der letzte Umzug. Wir hatten das Anwesen Gohliserstr. 1 in Löbtau gekauft und bürotauglich gestaltet. Das alte Haus, 1905 gebaut, Geschichte atmend, war heruntergekommen.

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